Rakete mit Hindernis
Abu wird geboren. „Da wo ich geboren bin, als der Amerikaner auf dem Mond gelandet ist.“ Während die Welt feiert, ist die Realität in seiner Heimat hart. In Pakistan wird das Leben für seine Ahmadiyya-Gemeinde immer schwieriger. „Seit 1974 wurden wir verfolgt. 1984 kam ein Gesetz, dass wir nicht mal ‚Salam Aleikum‘ sagen durften.“ Abu wächst mit Widerstandskraft auf. Er lernt früh, dass er kämpfen muss.
Der Junge ohne Schuhe
Abu liebt Basketball. Ein Trainer entdeckt ihn in der Schule und lädt ihn zu einem U16-Turnier ein. „Ich war der Einzige, der barfuß spielen durfte! Ich konnte einfach nicht in diesen Schuhen spielen. Ich war wie ein fliegender Adler!“ Abu wird der beste Scorer. Sein Team gewinnt. Doch statt gefeiert zu werden, wird er aussortiert. „Die sagten, ich bin zu alt und das Zertifikat wäre gefälscht. Ich hatte nicht mal ein Bart und war 15!“ Im Zertifikat stand Ahmadiyya-Muslim. Ein harter Rückschlag. Doch er lernt: „Lass dich nicht kleinkriegen.“
Von Maschinen und Zucker
Schon als Teenager fängt Abu an zu arbeiten. „Mit 14 Jahren war ich in der Zuckerfabrik. Ich habe Motoren abgebaut und generalüberholt.“ Die Arbeit ist hart. Lange Tage, schwere Maschinen. „Aber da hab ich gelernt, dass alles möglich ist, wenn du es versuchst.“ Mit 17 Jahren beschließt sein Vater, ihn zu seinem Onkel nach Deutschland zu schicken. „Mein Vater wollte mich schützen, gerade wegen meiner impulsiven Art.“
Neustart in Deutschland
Vom Arbeiter zum Unternehmer
Abu kommt mit nichts außer einer Hose und großen Hoffnungen nach Deutschland. „Jeden Tag geweint, weil ich alleine war. Familie und Freunde waren alle weg und ich habe die Heimat sehr vermisst.“ Er schreibt Briefe an seinen Vater. „Mir gefällt es hier nicht, hol mich zurück!“ Doch sein Vater bleibt standhaft. „Das wird dein Weg sein. Du wirst es schaffen.“ Abu bleibt. Eine Entscheidung, die sein Leben verändert.
Abu arbeitet in Fabriken, doch das reicht ihm nicht. Er verkauft Schmuck, wagt den Schritt in die Selbstständigkeit und startet mit einem Silberstand vor dem REWE. Dann bringt er Mode aus Europa nach Deutschland, eröffnet Läden und veranstaltet Modenschauen. Bollywood-Mode wird sein Markenzeichen. Doch eine Krise trifft die Branche. Abu muss neu anfangen. „Nicht weinen. Nachdenken. Weitermachen.“
Neustart in Deutschland
Vom Arbeiter zum Unternehmer
Abu kommt mit nichts außer einer Hose und großen Hoffnungen nach Deutschland. „Jeden Tag geweint, weil ich alleine war. Familie und Freunde waren alle weg und ich habe die Heimat sehr vermisst.“ Er schreibt Briefe an seinen Vater. „Mir gefällt es hier nicht, hol mich zurück!“ Doch sein Vater bleibt standhaft. „Das wird dein Weg sein. Du wirst es schaffen.“ Abu bleibt. Eine Entscheidung, die sein Leben verändert.
Abu arbeitet in Fabriken, doch das reicht ihm nicht. Er verkauft Schmuck, wagt den Schritt in die Selbstständigkeit und startet mit einem Silberstand vor dem REWE. Dann bringt er Mode aus Europa nach Deutschland, eröffnet Läden und veranstaltet Modenschauen. Bollywood-Mode wird sein Markenzeichen. Doch eine Krise trifft die Branche. Abu muss neu anfangen. „Nicht weinen. Nachdenken. Weitermachen.“
Adnan kommt zur Welt
Adnan verkauft seine ersten Steine
Ein neuer Abschnitt beginnt. Abu wird Vater. „Ich wollte, dass meine Kinder hier nicht kämpfen müssen, so wie ich es musste.“ Mit der Geburt von Adnan verändert sich alles. Abu arbeitet hart, um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen. Noch ahnt er nicht, dass Adnan eines Tages in seine Fußstapfen treten wird.
Abu gibt seinem Sohn Lapislazuli-Steine. „Ich sagte ihm: Junge, verkauf!“ Adnan, damals 9 Jahre alt, merkt sich alles, was sein Vater ihm über die Steine erzählt. „Dann hat er die für 500 DM verkauft!“ Abu staunt. „Der hatte mehr Geduld als ich!“ Hier zeigt sich. Der Junge hat Talent. Diese ersten Verkaufserfahrungen legen die Basis für seinen späteren Erfolg.
Starte die Maschinen
Saboors Anfänge mit Maschinen
Saboor im Geschäft
Abu wird geboren. „Da wo ich geboren bin, als der Amerikaner auf dem Mond gelandet ist.“ Während die Welt feiert, ist die Realität in seiner Heimat hart. In Pakistan wird das Leben für seine Ahmadiyya-Gemeinde immer schwieriger. „Seit 1974 wurden wir verfolgt. 1984 kam ein Gesetz, dass wir nicht mal ‚Salam Aleikum‘ sagen durften.“ Abu wächst mit Widerstandskraft auf. Er lernt früh, dass er kämpfen muss.
Schon als Kind in Pakistan interessiert sich Saboor für Technik. „Mit 6, 7 Jahren habe ich Fahrräder repariert. Später dann Traktoren mit meinem Vater und Großvater.“ In der Landwirtschaft ist Technik überlebenswichtig. „Wenn eine Maschine kaputt war, musste sie laufen – egal wie.“ Diese Mentalität prägt ihn. Als er nach Deutschland kommt, bringt er dieses technische Geschick mit.
Saboors Weg führt ihn nach Deutschland. „Zufälligerweise hatte mein Vater die Idee mit den Maschinen, und dann kam Saboor. Perfekt!“, erinnert sich Adnan. Gemeinsam mit ihm baut er das Geschäft weiter aus. Saboor sagt: „Ich war immer technisch, er war immer kaufmännisch. So geht es Hand in Hand.“ Die Firma wächst. Die Aufträge werden größer. Immer häufiger wickeln sie große Maschinenkäufe gemeinsam ab.
Saboor hebt 12 Tonnen
Der Wendepunkt
mit Surplex
Ein neuer Abschnitt beginnt. Abu wird Vater. „Ich wollte, dass meine Kinder hier nicht kämpfen müssen, so wie ich es musste.“ Mit der Geburt von Adnan verändert sich alles. Abu arbeitet hart, um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen. Noch ahnt er nicht, dass Adnan eines Tages in seine Fußstapfen treten wird.
Adnan setzt auf Geschwindigkeit. „Ich wollte einen schnelleren Umschlag haben.“ Die Zusammenarbeit mit Surplex bringt den Durchbruch. „Das war der Wendepunkt. Hier ist eine andere Dimension zu erreichen.“ Große Firmenauflösungen und Maschinenauktionen werden zum neuen Standbein. Die Geschäftsstrategie wird neu ausgerichtet. Weg vom klassischen Einzelhandel, hin zu effizienten digitalen Handelswegen.
Ein starkes Team wird aufgebaut
Wachstum im Fokus
Was zählt? „Fleiß, Vertrauen, Ehrlichkeit. „Ich bin eine direkte Person. Wenn mir was nicht passt, spreche ich es an. So möchte ich auch behandelt werden.“ Adnan setzt auf Mitarbeiter, die nicht nur fachlich, sondern auch menschlich ins Team passen. Er sucht nach Menschen, die Verantwortung übernehmen und mit Herz dabei sind. „Ich erwarte, dass man mitdenkt und nicht nur Aufgaben abarbeitet.“ Schritt für Schritt wächst das Team – mit Leuten, die bereit sind, gemeinsam zu wachsen.
„Die Firma soll groß werden. Aber nicht in eine sterile Atmosphäre kippen.“ Wachstum, ja – aber mit Augenmaß und Verantwortung. Dafür holt Adnan einen langjährigen Freund ins Team: Thomas Reichelt. Die beiden kennen sich seit zehn Jahren. Aus Freundschaft wurde eine gemeinsame Vision. „Bei A-Z treibe ich den Fortschritt voran – strategisch und operativ.“ Thomas optimiert Prozesse, steigert Effizienz und setzt neue Impulse. Gemeinsam bauen sie das Unternehmen weiter aus – mit Tempo, Struktur und klarem Blick nach vorn.